Die Erzählung spielt im Baltikum vor langer Zeit an einem zweiten Adventssonntag.
Die junge Frau des Pastors wünscht sich nichts sehnlicher als Taft zum Kragen für ihr neues Festtagskleid. Sie findet auch feinen blauen Taft bei dem Stoffhändler, dem alten Herrn Ploetz. Aber die zwei Ellen, die sie wohl für den Kragen braucht, kosten drei Rubel. Das ist so viel, wie sie monatlich vom Haushaltsgeld zurücklegt und für die Zukunft spart. Drei Rubel, und billiger kann ihr der arme Herr Ploetz den Taft nicht verkaufen.
Als sie das ihrem Mann, dem Pastor, erzählt, ist der gar nicht einverstanden mit dem Taft zum Kragen, zumal er in seiner Predigt am zweiten Adventssonntag gegen allen modischen Firlefanz und überhaupt gegen alles unsinnige, unchristliche Konsumverhalten wettern will. Das alles hätte ja doch mit Weihnachten nichts zu tun.
Wie sich am Ende – vielleicht sogar mit Unterstützung von oben – doch alles zum Guten wendet, davon erzählt diese anrührende Weihnachtsgeschichte.
Es spielen:
Astrid Kempen Erzählerin
Mona Heyenrath Frau Pastorin
Michael Strack Pastor
Christoph Friedrich Herr Ploetz
Regie:
Georg Immelmann Bio
Text aus Else Hueck-Dehio
„Tipsys sonderliche Liebesgeschichte / Taft zum Kragen”
Mit freundlicher Genehmigung des Kaufmann Verlags
Bisherige Aufführungen:
27.11.2011 11:00 Deutsch-Französisches Kulturinstitut, Theaterstr. 67, 52062 Aachen
11.12.2011 17:00 Die ev. Kirche, Rosentalstr. 10, 52159 Roetgen