spielplan 2009/2010

Kommende Produktionen

Choderlos de LaclosGefährliche Liebschaftenab Ende November 2010
Heinrich HeineDonna Klaraab 9. November 2010
Berthold BrechtDie jüdische Frauab 9. November 2010
Isabell AllendeDie Liebenden im Guggenheimmuseumab Februar 2011
Claire GollTagebuch eines Pferdesab Juli 2011

Ensemble: Astrid Kempen
Jacqueline Pawliczek
Michael Strack
Christoph Friedrich
Regie: Georg Immelmann Link
Spielorte:Klösterchen, Herzogenrath
Ludwig-Museum, Aachen
CHIO, Aachen
Deutsch-Französisches Kulturinstitut, Aachen
August-Pieper-Haus, Aachen
und andere

Weiß

von Emmanuelle Marie

Aufführungen:
23.10.2009  20:00  Im Klösterchen, Dahlemer Str. 28, 52134 Herzogenrath (Premiere)
24.10.2009  21:30  Im Klösterchen, im Rahmen des Kulturprogramms "Zeitenwende" in Herzogenrath (*)
20.11.2009  19:30  Ludwig-Forum “the space“, Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen, im Rahmen der “Kinder und Jugendbuchwoche“
21.11.2009  19:00  August-Pieper-Haus, Leonhardstr. 18-20, 52064 Aachen
16.01.2010  19:30  In Memoriam (Bestattungshaus), Eifelstr. 1b, 52068 Aachen
17.01.2010  11:00  In Memoriam (Bestattungshaus), Eifelstr. 1b, 52068 Aachen

(*) Karten für die "Zeitenwende"-Aufführung sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Plakat | Bilder | Presse

Zwei junge Frauen. Schwestern. Ihre gemeinsame Familiengeschichte hat ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aus ihnen gemacht. Strukturiert und angepasst die Eine, unkonventionell und sprunghaft die Andere. So scheint es.

Die Nachricht vom bevorstehenden Tod der Mutter bricht dieses starre Bild. Gemeinsam begleiten die Schwestern die Mutter in ihren letzten Tagen. Bisher unausgesprochene Enttäuschungen, Verletzungen, aber auch Wünsche, Träume und Pläne der beiden Frauen bekommen einen Raum. Die Schwestern lernen einander neu kennen, kommen sich wieder näher.

“Weiß“ ist ein gefühlvolles Zweipersonenstück. In einem Wechsel von poetischen Bildern und einem jugendlichen dynamischen Umgangston zeigt es, wie aus der gemeinsam erlebten Trauer Verständigung, Lebensmut und Optimismus erwachsen.

Es spielen: Jacqueline Pawliczek und Charlotte Zimmermann
Regie: Katrin Bremer

         

Zur Autorin:
Emmanuelle Marie, geboren 1965 in Boulogne sur mer, arbeitete als Dramatikerin, Schauspielerin und Romanautorin. Ihr Romandebüt "Le paradis des tortues" (2000) war für zahlreiche Preise nominiert. Im Mai 2007 verstarb sie nach schwerer Krankheit.

Foto © Jacques Descorde

Empfänger unbekannt

von Kathrine Kressmann Taylor

Aufführungen:
09.11.2008  20:00  Im Klösterchen, Dahlemer Str. 28, 52134 Herzogenrath
24.01.2009  20:00  Im Klösterchen, Dahlemer Str. 28, 52134 Herzogenrath
31.01.2009  19:30  Kulturzentrum Hergenrath, An der Kirche, 4728 Kelmis (Hergenrath)
21.03.2009  19:00  August-Pieper-Haus, Leonhardstr. 18-20, 52064 Aachen
04.04.2009  20:00  Pfarrsaal St. Martinus, Horbacher Str. 52, 52072 Aachen-Richterich
13.06.2009  19:30  Klangbrücke, Kurhausstr. 1, 52062 Aachen
10.09.2009  20:00  Gesamtschule Herzogenrath-Merkstein, Am Langenpfahl 8, 52134 Herzogenrath
09.10.2009  20:00  Auferstehungskirche, Am Kupferofen 19-21, 52066 Aachen
19.11.2009  20:00  Citykirche St. Nikolaus Aachen, Fußgängerzone Großkölnstraße, 52062 Aachen
02.04.2011  n.a.   Theater Spielplatz, Stresemannstr., 52062 Mönchengladbach

Die Premiere fand im Rahmen der Gedenkveranstaltung für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes in Herzogenrath statt. Die Aufführung am 13.06. ist Teil der Veranstaltungsreihe zum 80. Geburtstag von Anne Frank in Zusammenarbeit mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen.

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“Empfänger unbekannt“ beschreibt in Form eines Briefwechsels, wie aus Freundschaft ideologisch motivierter Hass entsteht. Es ist die Geschichte eines feigen Verrats der mit eiskalter Vergeltung beantwortet wird.

Das Stück, das erstmals als Briefroman 1938 in New York erschien, schildert zunächst die innige Freundschaft zwischen dem Juden Max Eisenstein und dem Deutschen Martin Schulse. Gemeinsam führten die Freunde in den USA eine Galerie. In der Zeit um Hitlers Machtergreifung kehrt Martin nach Deutschland zurück.

Fortan erlebt Max Martins Wandel zum ergebenen Nazi-Mitläufer und Verräter. Das Gift der nationalsozialistischen Ideologie zerstört die Freundschaft. Martin will den Kontakt zu Max abbrechen. Als er darüber hinaus Griselle, der Schwester von Max, mit der ihn eine Affäre verband, Zuflucht in seinem Haus verweigert, wird sie von der SA ermordet. Um Griselles Tod zu rächen, wählt Max aus der räumlichen Distanz eine sichere Methode, um Martin zu vernichten.

Es lesen: Christoph Friedrich und Michael Strack
Inszenierung: Katrin Bremer