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D A S S T Ü C K
Plakat TÜR UND TOR

TÜR UND TOR

von Ulrich Zaum
Hände an der Türklinke

Kritiker am Schlüsselloch

Vergnügliches Spiegelbild der Wirklichkeit

Das Theater der Stadt hat die Uraufführung eines zeitgenössischen Dramas über die jüngste deutsche Geschichte an einen Außenspielort (Ballsaal des alten Kurhauses) verlegt, um dem Theaterabend die historische Authentizität zu verleihen.

Journalist Hannes Lukasch von DPA kommt zu spät und starrt nun auf das Schild: Kein Einlass nach Vorstellungs-beginn! Sein Versuch durch die Türe zu schlüpfen, scheitert am Protest des Regieassistenten Rainer Mager.

„Zehn Uhr dreißig häng ich am Netz, von Aachen bis Zwiesel, das geht raus in die ganze Republik, und wenn da nichts kommt, ist da ein Loch, und durch das Loch flieg ich!“

Die beiden Männer kommen ins Gespräch, erzählen von ihren Mißerfolgen und gescheiterten Träumen.

Das ist die Ausgangssituation von TÜR UND TOR, einer prächtig pointierten Theaterposse von Ulrich Zaum über zwei desillusionierte Lebensentwürfe, mit dem das aixpertentheater die neue Spielzeit eröffnet.
Motto: ES IST NICHT ALLES GOLD...

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Der Autor



Seine Stücke:

Blattgold, 28.04.1990,
Schauspielhaus Kiel

Liebfrauenmilch, 01.09.1990,
Landestheater Tübingen

Tür und Tor, 30.11.1991,
Thalia Theater Hamburg

Die müde Jagd, 16.01.1993,
Theater der Stadt Heilbronn

Der letzte Flug des Drachen, 13.11.1993, Theater Basel

Der Glöckner von Notre Dame, 08.06.1996, Bayerisches Staatsschauspiel München

Ulrich Zaum

Mit seinem Einakter aus dem Jahre 1991, ist dem 46jährigen Ulrich Zaum eine bitterböse Komödie gelungen. Dass Sinnsucher wie Vergnügungssüchtige in dieser verjuxten, intelligenten und erfreulich knappen Parabel gleichermaßen auf ihre Kosten kommen, ist der große Verdienst von Zaums vertrackter Zusammenstellung. Der Türhüter bewacht das Gesetz, zwischendrin suchen zwei Personen einen Autor, und alle zusammen warten darauf, dass Godot endlich wieder herauskommt – durchs Schlüsselloch verfolgen sie schließlich absurdes Theater mit hohem Unterhaltungswert.

Ulrich Zaum, 1954 in Wuppertal geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften in Köln. Bereits während des Studiums arbeitete er als Regieassistent und Dramaturg an den Wuppertaler Bühnen. Von 1979-1983 war er freier Mitarbeiter im Lektorat beim WDR-Hörspiel. Anschließend drei Jahre Dramaturg beim Landestheater Tübingen. Seit 1986 lebt er als freier Schriftsteller im Elsass.

Tür und Tor, am 30 November 1991 im Thalia Theater in Hamburg uraufgeführt ist die fantasierte Begegnung zwischen Regieassistent und zu spät gekommenem Kritiker anlässlich der Uraufführung von Liebfrauenmilch, Zaums zweitem Stück.

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Das Ensemble


Hannes Lukasch:

Stephan Wurfbaum

Rainer Mager:

Stephan Erdmann

Frau Harm:

Birgit Geuer

Jean Schmidt:

Michael Strack

Paula Klier:

Claudia Jung

Baskenmütze:

Rüdiger Nippold

Regieassistenz:

Birgit Geuer

Licht und Ton:

Torsten May

Ausstattung:

Franz Geuer,
Claus M. Cremer

Maske:

Claudia Jung

Kostüme:

Brigitte Hillemacher

Technische Leitung:

Rüdiger Nippold

Graphik & Layout:

Lutz Kupferschläger

Inszenierung:

Wolfgang Schmitz

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